Zwift Ride – mehr als nur Radfahren
Wie ich notgedrungen vom Läufer zum Radfahrer wurde – und das am liebsten in meinem Büro auslebe.
Egal ob schweißtreibendes Workout, Homeoffice-Ausgleich oder Gamingsession. Ich möchte kurz erklären, warum es für mich eine ideale Ergänzung im Alltag ist.
Bevor wir losfahren. Dieser Beitrag enthält Links, über die ich – wenn du dich für einen Kauf entscheidest – eine Provision erhalte. Deshalb ist dieser Beitrag als Werbung gekennzeichnet.
Zwift Ride? Was ist das?
Ich kenne das Radfahren drinnen nur aus der Physiotherapie oder vom Belastungs-EKG. Der Geruch von Desinfektionsmittel vermischt sich mit dem eigenen Körpergeruch. Gerne geschehen für dieses „Bild“.
Seit Jahren kann man sich in den eigenen vier Wänden sehr komfortabel auf einem Rad sportlich bewegen. Die Plattform Zwift ist dafür der Spielplatz. Dort ist es möglich – ein Endgerät vorausgesetzt – sich jedes Abenteuer zu fahren: Berge hoch, am Strand entlang, durch New York.
Nebenher lässt sich auch ein Film schauen, im Homeoffice arbeiten oder – wie ich es mache – auch mal eine Runde zocken.
Möglich ist das auch mit einem „richtigen“ Rad und einer Rolle / einem Rollentrainer. So habe ich es zunächst gemacht.
Bis ich Gefallen an dieser Art der Bewegung zu Hause gefunden habe. Das Zwift Ride ist für mich die gefühlte Endstufe und sinnvollste Erweiterung, um kompromisslos zu Hause Rad zu fahren. Es ist ein Rad, das eigens von Zwift für Zwift gebaut wurde.
Zwift Ride – der Aufbau
Das Ding kommt in vier einzelnen Kartons und ist sauber verpackt. Der Aufbau geht gut von der Hand. Wenn etwas unklar ist, schau dir gerne mein Video an. Werkzeug benötigt man nur das mitgelieferte.
Bei mir war die Sache in rund einer Stunde erledigt und ich konnte direkt eine Runde zwiften.
Am Lenker des Zwift Ride findet man Knöpfe. Wer schon einmal mit einem Controller gespielt hat, kommt sofort zurecht. Die Bedienung ist intuitiv und erweitert die Interaktion im Spiel deutlich.
Beeindruckend ist die Schaltung. Sie ist elektronisch. Die Kette läuft auf einem Blatt und einem Ritzel und wird nicht mechanisch bewegt. Zudem ist sie gewachst und läuft ruhig.
Pedale sind im Lieferumfang enthalten – allerdings nur Standardpedale ohne Klicksystem. Jedes gewünschte Pedal kann problemlos montiert werden.
Zwift Ride – die erste Fahrt
Alleine der Gedanke, zu Hause Sport zu treiben, macht mich happy. Mit Familie und Job ist jede gewonnene Minute ein Segen.
Ich ziehe mir nur die Bibshort an und fahre los. Einen Helm trage ich nicht. Es geht also alles schnell – und so lässt sich eigentlich immer eine kleine Runde fahren.
Falls du bereits ein Rad besitzt und nur eine Rolle bzw. einen Smarttrainer suchst, schau gerne hier vorbei . Dieser ist mit vielen Rädern kompatibel und arbeitet mit dem Antriebssystem, das ich oben beschrieben habe.
Zwift Ride im Homeoffice?
Ja, das geht wirklich. Natürlich fahre ich dabei keine All-Out-Workouts, sondern pedaliere locker vor mich hin. Das funktioniert erstaunlich gut.
Vielleicht kennst du jemanden, der ein Walkingpad an einem Stehtisch nutzt. So in etwa ist das auf dem Zwift Ride. Nur cooler.
Meiner Meinung nach auch gelenkschonender als reines Gehen. Natürlich ist das Geschmackssache.
Neben der Arbeit kann man auch sehr gut eine Runde zocken. Ich mache das gerne. Die Zeit vergeht wie im Flug und so fahre ich 50–60 km an einem Abend im gemütlichen Tempo, ohne ins Schwitzen zu kommen.
Falls du noch Fragen hast begrüße ich dich auch gerne direkt im Livestream. Ich fahre Sonntags immer eine gemütliche Runde bei Twitch .
Zwift Ride – mehr als nur Radfahren
Zusammenfassend: Das Ding kostet Geld. Zwift kostet monatlich eine Abogebühr. Ob es einem das wert ist, hängt von mehreren Faktoren ab.
Für mich ist allein die Zeitersparnis ein Argument, sich das einmal genauer anzusehen. Kein Weg ins Studio. Kein Wetter. Keine Ausreden.
Und wenn es nicht passt: In der Regel ist es retournierbar.