Zuckerfrei – Meine zuckerfreie Ernährung

Wie kommt man auf so eine Idee?

Man hat eine Frau zu Hause, die sich derzeit intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander setzt und über ihre Essgewohnheiten nachdenkt. Ok, das macht wohl jede Frau.

Nun schlug sie vor – auch, damit ich ihr nicht mehr ständig erzähle, dass ich selbst zu viel nasche – diese Form der Enthaltsamkeit einmal auszuprobieren. Da ich sie schon bei 2 Marathons begleitet habe, dachte ich mir, ich mache mit.

Der erste Einkauf war witzig. Ich geh nicht gerne zusammen mit ihr einkaufen – wir reden hier nur von Lebensmitteln. Ich bin eher so der „schnell durch und weg Typ“, sie nicht. Uns war klar, dass wir nun jedes Etikett angucken müssen, um zu prüfen, ob Zucker im Produkt steckt. Am einfachsten ist es, erst zu prüfen, ob in den Inhaltsstoffen Zucker steht, auch gerne (Glucose, Saccharose usw.) genannt. Wenn da schon was steht, dann ist es kein natürlicher Zucker welcher in dem Produkt zu finden ist.

Der Einkauf endete dann mit sehr wenig Produkten im Wagen: Nüsse, viel Obst und Gemüse, Käse und Eier. Da wir kein Fleisch essen (Fisch ja), war dies ein ungewohnt kleiner Einkauf für uns. Wenigstens sind dann die Tüten leichter zu tragen.

 

 

 

 

Zu Hause angekommen, bereiteten wir die ersten neuen Gerichte zu.
Lachsfilet mit Reis – ohne alles. Gut, dass der Fisch gewürzt war. Ich entdecke gerade unser Gewürzregal neu.

Produkte, die fast nur aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen, schmecken wirklich nach dem Produkt – fantastisch. Mittels verschiedenen Gewürze kann man dann seine eigene Note in die Mahlzeit zaubern. Da ich gerne scharf esse, wurde der Lachs ebenso gewürzt. Lecker!

 

 

 

 

Nach solch einer Mahlzeit wanderten sonst immer 4-5 Kinderriegel in meinen Mund, während man auf dem Sofa lag und sich vor lauter Essen nicht bewegen konnte. Teilweise ein geiles Gefühl – doof wenn es dann Bauchschmerzen gab.

Seit einer Woche ist dies nun nicht mehr der Fall. Zum Nachtisch gibt es Trauben, Banane oder eine Ananas. Geht auch und der Bauch ist nicht so prall. Klar auf das Sofa lege ich mich immer noch gerne nach einer Mahlzeit. Wenn es gen Abend geht und ich vor dem PC sitze, gibt es nun Studentenfutter, Erdnüsse, Pistazien.

 

 

 

 

Ich glaube diese Angewohnheit immer was nebenher zu naschen ist immer noch da, aber durch diese gesunde Variante verarscht man den Kopf einfach. Ich bekomme ja was, nur es sind eben keine M&Ms.

Nach anfänglichen Bauchschmerzen und Kopfschmerzen geht es nun weiter in Woche 2.

Wir sind gespannt, was so passiert mit dem Körper.

Bis dann!
Euer Philipp

Hier das Video der ersten Woche.

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